Invitation to the Emerging Scholars Forum’s monthly online meeting

On April 20, 2021 at 4 p.m. (CET) the Emerging Scholars Forum will host its monthly virtual gathering of the Emerging Scholars Forum open to all early career researchers in the field of Canadian Studies. We are looking forward to this opportunity to present our activities and your possibilities to become part of an international network across universities and disciplines. If you are interested in getting in touch and working with us, please register here.

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Jahrestagung 2021 des Nachwuchsforums – Call for Papers

Am 16. und 17. September 2021 findet an der Universität Trier die Jahrestagung des Nachwuchsforums statt. Das Thema der Konferenz ist „Diversität in/von/um Kanada“ – Interdisziplinäre Perspektiven auf kanadische Diversität. Für mehr Informationen zu der Veranstaltung oder um einen Vortrag vorzuschlagen, siehe auch den Call for Papers.

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Prix d’Excellence vergeben

Lina Würfel bekommt den Prix d’Excellence verliehen

Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu können, dass wir – wenn auch mit einer kleinen „Verspätung“ – auch in diesem Jahr den Prix d’Exellence du Gouvernement du Québec verleihen konnten. Der Prix d’Excellence wird verliehen für eine herausragende Arbeit/Publikation im Bereich der Québec-Studien.

Lina Würfel

Die diesjährige Preisträgerin ist Frau Lina Würfel, die an der Universität Mainz eine Masterarbeit zum Thema Der Platz der Literatur in der Dekolonialisierung der autochtonen Völker in Québec verfasst hat, die die Jury und das den Preis auslobende Ministerium der Regierung von Québec voll überzeugt hat.

Wir gratulieren Frau Würfel aufs Herzlichste!

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Online-Tagung der GKS 2021

Die Sicher-nicht-so-wie-Grainau-Tagung der GKS

Aufgrund der Covid-Pandemie kann die Jahrestagung 2021 leider nicht im normalen Präsenzmodus stattfinden.

Stattdessen laden wir sehr herzlich ein zu einer Online-Tagung der GKS, die zur Zeit der eigentlich geplanten Jahrestagung per Zoom-Videokonferenz stattfindet. (Den Registrierungslink finden Sie in der hier folgenden pdf-Datei des Tagungsprogramms.)

Programm der Online-Tagung

Freitag, 19. Februar 2021
16:00  Eröffnung
17:00  Pandemien und Kanada
Akademisches Panel mit Esyllt Jones (University of Manitoba), Helga Bories-Sawala (Universität Bremen) und Roger Keil (York University)
20:00  Literaturcafé
Autor*innenlesungen mit Larissa Lai, Saleema Nawaz, Louise Dupré und Ursula Moser

Samstag, 20. Februar 2021
17:00  Covid 19 and Academia: Lessons from the Pandemic and for the Future
Podiumsdiskussion mit Donald Eagles (President des ICCS), Stéphanie Chouiard (Queen’s University) und Ted Hewitt (President des SSHRC)
20:00  Theatercafé
Aufführungen von Andrea Scott, David Yee und Tara Beagan

Sitzungen der Sektionen der GKS finden bereits in der Woche vor der Online-Tagung statt. Bitte beachten Sie auch den dort aufgeführten Workshop des Nachwuchsforums.

Die Mitgliederversammlung der GKS findet „während“ der Tagung statt, am Samstag, den 20. Februar 2021, 14:00 Uhr – via Zoom-Videokonferenz. Eine Einladung ist den Mitgliedern bereits zugegangen.

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Stellenausschreibung der FSU Jena

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine traditionsreiche und forschungsstarke Universität im Zentrum Deutschlands. Als Volluniversität verfügt sie über ein breites Fächerspektrum. Ihre Spitzenforschung bündelt sie in den Profillinien Light – Life – Liberty. Sie ist eng vernetzt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, forschenden Unternehmen und namhaften Kultureinrichtungen. Mit rund 18.000 Studierenden und mehr als 8.600 Beschäftigten prägt die Universität maßgeblich den Charakter Jenas als weltoffene und zukunftsorientierte Stadt.

Im Rahmen des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs 2041/2 „Modell Romantik. Variation – Reichweite – Aktualität“ sind an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum 1. Oktober 2021 13 Stellen als

Doktorand/ wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften (m/w/d)

zu besetzen.

Die Bezeichnung ‚romantisch‘ ist wie die Aktualisierung romantischer Ideen und Praktiken bis in die Gegenwart hinein in ganz verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten präsent. Die Romantik, so die Grundthese des Graduiertenkollegs, wirkt über ihren historischen Ursprung hinaus modellbildend für moderne Formen der Weltdeutung, der Selbstreflexion, der ästhetischen Gestaltung und der Lebensvollzüge. Gegenwärtige Modelltheorien werden im Graduiertenkolleg für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht. So entsteht ein methodischer Rahmen für die analytische Arbeit in verschiedenen Disziplinen und an heterogenen Untersuchungsgegenständen. Philologische Dissertationen (etwa Germanistik, Slawistik, Anglistik/Amerikanistik, Komparatistik) können ebenso wie Dissertationen in der Theologie, in der Kunstgeschichte, der Geschichtswissenschaft, der Soziologie und gegebenenfalls in weiteren sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen die Rezeption und Vorbildwirkung der Romantik in verschiedenen kulturellen und nationalen Kontexten untersuchen und darauf zielen, hinter der Vielfalt der Phänomene stabil bleibende Strukturen zu erschließen.

Dem Forschungsprogramm korrespondiert ein Qualifizierungskonzept, das neben der wissen-schaftlichen Weiterbildung auch praktische Ausbildungsanteile vorsieht. Die Doktoranden (m/w/d) sollen im Rahmen von bezahlten Hospitationen Einblicke in die Arbeit von Kooperations-partnern bspw. in Dichterhäusern und Museen, in Stiftungen, im Städtemarketing, Kulturjournalismus und in Verlagen gewinnen. Das Qualifizierungskonzept schult über seine praktischen Anteile Transfer-perspektiven, führt Forschung und außeruniversitäre Kontexte zusammen und bereitet auf Karrieren auch in diesen Bereichen vor. Um dieses Ziel zu erreichen, beträgt die Stellenlaufzeit 39 Monate. Nähere Informationen zum Qualifizierungskonzept des Graduiertenkollegs sowie zu dessen wissenschaftlicher Zielsetzung finden Sie unter www.modellromantik.uni-jena.de.

Ihre Aufgaben:

  • Sie arbeiten an einem eigenen wissenschaftlichen Qualifizierungsprojekt (Promotion)
  • Am Studienprogramm des Graduiertenkollegs nehmen Sie aktiv teil
  • Wir erwarten Ihre Präsenz am Dienstort Jena 

Ihr Profil:

  • Es wird ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master, Master of Education, Staatsexamen oder Vergleichbares) in einer der oben genannten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen erwartet. Das Abschlusszeugnis muss spätestens bis zum 15.06.2021 vorliegen.
  • Das geplante Dissertationsprojekt muss mit dem Forschungsprofil des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“ korrespondieren.

Wir bieten:

  • Die Arbeit in nationalen und internationalen Netzwerken mit Universitäten, Forschungs- und Kultureinrichtungen.
  • Ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm und individuelle Entwicklungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Eine Graduierten-Akademie für Promovierende und Postdocs.
  • Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Angeboten für Familien: Hochschul-Familienbüro (JUniFamilie) und flexible Kinderbetreuung (JUniKinder).
  • Eine Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 inklusive einer tariflichen Jahressonderzahlung.

Die Einstellung erfolgt befristet bis zum 31.12.2024.

Es handelt sich um Teilzeitstellen im Umfang von 65% (26 Wochenstunden).

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung mit Projektskizze (5-8 Seiten, Arial, eineinhalbzeilig, 12p), Lebenslauf, relevanten Zeugnissen, Motivationsschreiben, einer elektronischen Fassung der Abschlussarbeit sowie dem Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers ausschließlich per E-Mail (PDF-Format, Einzeldateien, ,,mustermann_lebenslauf“, ,,mustermann_expose“ etc.), unter Angabe der Registrier-Nummer 025/2021, bis zum 01.04.2021 an:

modell-romantik@uni-jena.de

Fragen zu dieser Stellenausschreibung richten Sie bitte an:
den Sprecher des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“

Prof. Dr. Stefan Matuschek
E-Mail: stefan.matuschek@uni-jena.de
Tel.: 03641 944 240

oder
an die Forschungskoordinatorin des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“

PD Dr. Sandra Kerschbaumer
E-Mail: sandra.kerschbaumer@uni-jena.de
Tel.: 03641 944 191

Wir bitten darum, Ihre Unterlagen nur als Kopien einzureichen, da diese nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens ordnungsgemäß vernichtet werden.
Bitte beachten Sie unsere Bewerberhinweise unter: www4.uni-jena.de/stellenmarkt_hinweis.html
Bitte beachten Sie zudem die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten unter: www4.uni-jena.de/Stellenmarkt_Datenschutzhinweis-path-1,18,27,148897.html
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Virtual Canadian Christmas Celebration

Dear DKG members, dear Canada enthusiasts,

on behalf of the German-Canadian Association (DKG) and the Canadian Club of Belgium (CCB) we would like to invite you to our Virtual Canadian Christmas Celebration on December 18, 2020. We will meet at 7:30 pm CET (Berlin) – or 2:30 pm AST (Halifax), 1:30 pm EST (Montré­al, Toronto) and 10:30 am PST (Vancouver).

We have a great program for all of you and are proud to welcome a special guest: Christina Martin, a Canadian singer and songwriter from Nova Scotia. Make sure to check out Christina’s video on our homepage, which you can access following this link. We also have a fun poetry contest. Furthermore, we will have guest speakers and several breakout rooms with fun inter­active games and the opportunity to chat with other participants.

Registration: Please register as soon as possible using this link. We also have a fun contest waiting for you. You will immediately receive a confirmation e-mail with the login details as well as an eggnog recipe. Feel free to share the registration link with your family and friends in Canada. We’re very much looking forward to seeing you on the 18th!

To those of you who cannot attend, we’d already like to wish you a Merry Christmas and a Happy New Year. Stay safe and hopefully see you soon!

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Workshop des Nachwuchsforums

Im Rahmen der online-Tagung der Gesellschaft für Kanada-Studien im Februar 2021 veranstal­tet das Nachwuchsforum einen Forschungs- und Netzwerkworkshop für BA- und MA- Studie­rende sowie Promovierende. Der Workshop soll die Möglichkeit bieten, aktuelle Kanada-For­schung vorzustellen, zu diskutieren und von Kolleg*innen Feedback zu erhalten. Zudem be­steht die Möglichkeit, mit anderen Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Ka­nadastudien in Kontakt zu treten.

Der Workshop wird voraussichtlich an einem Werktag nachmittags stattfinden (ca. 2 Stunden). Die Kurzpräsentationen können in einer der drei Sprachen der GKS gehalten werden: Deutsch, Englisch und Französisch. Interessensbekundungen, die nicht länger als 250 Wörter sein soll­ten, können bis zum 15. Januar 2021 bei Diana Thiesen (thiesen@uni-trier.de) und Johannes Müller Gómez (johannes.muller.gomez@umontreal.ca) eingereicht werden. Bitte gebt den Ti­tel eures Projekts an und skizziert kurz euren theoretischen und methodischen Ansatz sowie den wesentlichen Inhalt eurer Forschung. Wir werden euch über die Einzelheiten (zur Form der Präsentation etc.) informieren, sobald wir wissen, wie viele Personen teilnehmen möchten (spätestens am 22. Januar 2021). Die zwei Organisator*innen stehen bei Fragen gerne zur Ver­fügung. Wir freuen uns darauf, euch kennen zu lernen und mehr von eurer aktuellen For­schung zu erfahren!

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Stellenausschreibung der Universität Rostock

Die Universität Rostock bietet Ihnen eine vielfältige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einer traditionsbewussten, aber dennoch innovativen, modernen und familienfreundlichen Hochschule in einer lebendigen Stadt am Meer.
An der Philosophischen Fakultät, Institut für Anglistik/Amerikanistik, Lehrstuhl für britische und amerikanische Kulturstudien, besetzen wir vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen zum 01.04.2021 für die Dauer von drei Jahren, befristet bis zum 31.03.2024, die folgende Stelle:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) (EG 13 TV-L, Teilzeitbeschäftigung 20 h/Wo., befristet, Qualifizierungsstelle)

Aufgabengebiet

  • eigene Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der anglophonen Cultural Studies mit dem Ziel der wissenschaftlichen Qualifizierung (vorzugsweise Promotion)
  • wissenschaftliche Lehre im Umfang von ca. 2 SWS in Form von Seminaren in den Kernbereichen der anglophonen Cultural Studies, wobei das forschungsbasierte Vermitteln von Fachwissen und Fertigkeiten an Studierende im Mittelpunkt steht und die Studierenden durch den wissenschaftlichen Zuschnitt der Lehre vor allem angeleitet werden sollen, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten
  • Konzeption, Vorbereitung, Abnahme und Begutachtung von wissenschaftlichen Prüfungsleistungen der Studierenden
  • Mitarbeit an den Forschungs-, Organisations- und Dienstleistungsaufgaben am Lehrstuhl für britische und amerikanische Kulturstudien und im Institut für Anglistik/Amerikanistik

Einstellungsvoraussetzungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (1. Staatsexamen Lehramt Gymnasium, Magister/Master oder vergleichbarer Abschluss) im Bereich Englisch bzw. Anglistik/Amerikanistik, mit kulturwissenschaftlichem Profil (Qualitätsexamen)
  • überdurchschnittliche Staatsexamens- oder Masterarbeit im Bereich der Cultural Studies
  • exzellente Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • erwünscht ist ein Qualifikationsprojekt im Bereich der anglophonen Cultural Studies, vorzugsweise auf den Gebieten Postcolonial/Decolonial Studies oder Environmental Humanities sowie mit einem intersektionalen Ansatz
  • erwartet werden die Bereitschaft, engagiert an einem Vorhaben zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung zu arbeiten, sowie Flexibilität, Eigeninitiative und Teamfähigkeit bei der effizienten Kooperation im Fachkollegium

Wir bieten

  • Arbeitsverhältnis nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)
  • Vergütung mit Entgeltgruppe 13 bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen
  • eine individuelle Zuordnung der tariflichen Erfahrungsstufe unter Berücksichtigung Ihrer bisherigen Berufserfahrung
  • 30 Tage Jahresurlaub und Jahresssonderzahlung; zusätzliche Altersvorsorge (VBL)
  • flexible Arbeitszeitgestaltung
  • vielfältige Angebote für die Gesundheitsförderung und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bspw. durch unser Familienbüro oder unser Gesundheitsmanagement URgesund
  • Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, u. a. Sprachkurse, IT-Kurse, Seminare zur beruflichen Weiterentwicklung
  • vergünstigte Teilnahme am umfangreichen Angebot des Hochschulsports

Wir als Arbeitgeber
Chancengleichheit ist uns wichtig. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter oder gleichgestellter Menschen sind uns willkommen. Wir streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bestärken deshalb einschlägig qualifizierte Frauen sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen anderer Nationalitäten oder mit Migrationshintergrund begrüßen wir.

Formale Hinweise
Da die Stelle aufgrund des Stundenumfangs auch für Beschäftigte in Betracht kommt, die bereits an der Universität teilzeitbeschäftigt sind, prüfen wir im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten, ob durch die Bewerbung eine Arbeitszeiterhöhung möglich ist.

Die Befristung des Arbeitsverhältnisses richtet sich nach § 2 (1) WissZeitVG.

Bei Beschäftigten aus dem Schuldienst prüfen wir die Möglichkeit einer Abordnung

Auf Wunsch kann der Personalrat zum Auswahlverfahren hinzugezogen werden. Bitte legen Sie dazu Ihren Bewerbungsunterlagen einen formlosen Antrag bei.

Wir freuen uns auf Ihre E-Mail-Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, zweiseitige Projektskizze), die Sie bitte bis spätestens 4. Januar 2021 mit dem Betreff „Ausschreibung W 86/2020“ an bewerbungen.personal@uni-rostock.de senden. Es werden <u>ausschließlich</u> Bewerbungen berücksichtigt, die rechtzeitig und unter der vorgenannten E-Mail-Adresse sowie im PDF-Format als eine Datei eingehen. Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns sehr wichtig. Daher werden die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erhobenen Daten entsprechend der einschlägigen Datenschutzvorschriften erhoben, verarbeitet und genutzt. Wir weisen Sie aber darauf hin, dass die Übersendung Ihrer E-Mail an uns unverschlüsselt erfolgt.

Bewerbungs- und Fahrkosten können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
Institut für Anglistik/Amerikanistik: Frau Prof. Dr. Gabriele Linke, Tel. 0381/498-4034
Personalservice: Frau Beatrice Gutzmer, Tel. 0381/498-1277

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Vorträge und Workshops zu den Tagen des indigenen Films

Folgende Onlinevorträge finden im Rahmen der Tage des indigenen Films an diesem Wochenende als ZOOM-Meetings statt.

Anmeldungen bitte an:
indigen@elements-ev.org

Vortrag „Landrechte und indigenes Wissen in Amerika“ von Prof. Gesa Mackenthun, Universität Rostock

Freitag, 20. November 2020 von 16:00 bis 17:30 Uhr

Die systematische Unterdrückung indigenen Wissens durch den kolonialen Diskurs in den Amerikas und sein Ersatz durch Mythen von Wildheit und Nomadentum dient(e) sowohl der Rechtfertigung der Landnahme als auch der Tilgung alternativer Wissensbestände, die in Widerspruch zur westlich-kapitalistischen Dichotomie zwischen Mensch und Natur stehen. Insbesondere in der „dritten“ und „vierten“ Welt Latein- und Nordamerikas geht die ökologische Krise – zentral die Vernichtung und der Raub von Land in bisher kaum gekanntem Maßstab – mit der direkten Bedrohung indigener Lebens- und Wissensformen einher. Der Vortrag verbindet aktuelle Diskussionen über Ökozid, Anthropozän und landgrabbing in Amerika mit einer Erörterung indigener epistemischer Beziehungen zum Land, die sich z.B. in tradierten Geschichten und kulturellen Praktiken artikulierten. Diese „stories“ enthalten wertvolles ökologisches Wissen über das Verhältnis zwischen Menschen und Land, das zur Überwindung der aktuellen Krise beitragen könnte – nicht nur in Amerika sondern überall.

Vortrag „A very long way to go“: Die Darstellung der Indigenen in Museen und Medien“ von Dr. Geneviéve Susemihl, Universität Kiel

Samstag, 21. November 2020 von 16:00 bis 17:30 Uhr

Museen und Medien spielen eine wichtige Rolle in der Repräsentation ethnischer Vielfalt und der Formung von Identitäten. Häufig werden indigene Völker immer noch in stereotypischer Weise dargestellt und eine ethnisch-kulturelle „Andersartigkeit“ unterstrichen. Indigene Medien und Museen spielen bei der Überwindung stereotyper Denkweisen eine große Rolle. Sie helfen auch den Indigenen dabei, eine eigene Identität zu finden und den Zusammenhalt untereinander zu stärken.
Dieser Vortrag untersucht die Darstellung Indigener in Museen in Kanada, den USA, Australien und Neuseeland sowie ihr Mitwirken im Management und in der Konzeption von Ausstellungen. Wie sichtbar sind vor allem indigene Frauen? Wie werden sie „ausgestellt“? Welche Geschichten werden über sie erzählt? Wer beeinflusst die Sicht auf diese Darstellungen? Wenn man diese musealen Orte besucht, und die Geschichten erfährt, wird klar, dass Kultur ein konzeptionelles Konstrukt ist und sich nicht für Sammlungen eignet. Die Geschichten über die verschiedenen Kulturen müssen von verschiedenen Stimmen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Als wichtige Stätten der Selbst-Repräsentation spielen Museen eine zentrale Rolle im Prozess der Heilung indigener Gemeinschaften. Für die Mohawk Aktivistin Dawn Maracle gibt es hier allerdings noch viel zu tun — „a very long way to go“.

Dr. Geneviève Susemihl ist Kultur-, Literatur- und Medienwissenschaftlerin am Englischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Sprecherin der Sektion „Indigenous and Cultural Studies“ der Gesellschaft für Kanada-Studien. Seit über 20 Jahren forscht und lehrt sie zum Thema Indigene Völker und Kulturen Nordamerikas. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Artikel zum Thema veröffentlicht und das Buch „Bären, Lachse, Totempfähle: Die kanadische Inselgruppe Haida Gwaii am Rand der Welt“ geschrieben. Derzeit arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zum Thema „World Heritage and Indigenous Empowerment“.

Workshop „Indigener Naturschutz: weg von postkolonialen Strukturen“ mit Sakina Johow, Survival International

Sonntag, 22. November 2020 von 16:00 bis 17:30 Uhr

Weltweit – von Brasilien bis Indien – gibt es massive Angriffe auf die Rechte indigener Völker. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig die Landrechte, die ihnen zustehen, aber nicht zugesprochen werden. Die Folgen sind in vielerlei Hinsicht fatal. Indigene Völker sind die besten Naturschützer der Welt: Wenn ihnen ihre Landrechte zugesprochen werden, erzielen sie herausragende Ergebnisse im Naturschutz. Nach einem einführenden Vortrag zum Thema Landrechte (im Naturschutz) steht Survival International gerne für Fragen und einen gemeinsamen Austausch darüber zur Verfügung.

Survival International ist die globale Bewegung für indigene Völker. Wir arbeiten seit über 50 Jahren direkt mit indigenen Gemeinschaften zusammen. Dafür treffen wir weltweit Vertreter*innen der Gemeinschaften und unterstützen sie in ihrem Kampf für ihre Rechte. Wir helfen ihnen, ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft zu sichern. Sakina Johow arbeitet als Assistenz der Geschäftsführung im Berliner Büro und freut sich auf eine ausgiebige Diskussion.

 

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Auch Bewerbungsfristen der Stiftung für Kanada-Studien verlängert!

Auch die Stiftung für Kanada-Studien hat in diesem Jahr die Bewerbungsfrist verlängert auf den 15. November 2020.

Die Stiftung vergibt jährlich
(1) Reisestipendien für Promovierende für Forschungsaufenthalte in Kanada
(2) Reisestipendien für bereits promovierte Wissenschaftler_innen
für Forschungsaufenthalte in Kanada
(3) Reisestipendien für die Vorbereitung von Projektanträgen:
Entwicklung von Forschungsvorhaben vor der Projektantragsreife oder „Sondierungsprojekt“

Weitere Informationen und Bewerbungsformulare finden Sie auf der Homepage der Stiftung für Kanada-Studien unter der Rubrik Förderprogramme.

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