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Aktuelles Neuerscheinungen

New Publication: Perspectives on Canada: International Canadian Studies despite Harper and Trudeau

Herausgegeben von Barbara Butrymowska und Uwe Zagratzki

Die internationale Kanadistik hat sich manchen wissenschaftspolitischen Widrigkeiten zum Trotz – man denke nur an die von der Harper-Administration verfügte Beendigung entsprechender multi-nationaler Forschungsprogramme – zu einer festen Säule der nordamerikanistischen Philologie entwickelt. Zahlreiche Veröffentlichungen in den letzten Jahren allein aus der europäischen Kanadistik zeugen von dieser Erfolgsgeschichte. Dieser Band knüpft daran an, indem er die unbändige Vielfalt der Forschungsfelder innerhalb dieses Bezugsrahmens exemplarisch abbildet. Entstanden aus einer Auswahl von Vorträgen im Rahmen einer mehrjährigen Ringvorlesung, die von der Szczecin Canadian Studies Group am Institute of English der Universität Szczecin organisiert wurde, vereint der Band literatur-, kultur- und politikwissenschaftliche Einblicke in diverse Fragestellungen der zeitgenössischen Forschung zu Kanada. Verschiedene Aspekte kommen zur Sprache, u.a. Indigenous Relationality, Indigenous Autobiographies, Canadian Children´s Fiction, Canada and the North, Intersectionality, Food in Canadian History and Literature, Anti-War Novels between 1929 – 1958 Language Policy und US-Canada political relations.

Die versammelten Autoren und Autorinnen sind zum einen renommierte Expert*innen in ihren jeweiligen Fachgebieten, zum anderen jüngere Kollegen und Kolleginnen am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahnen. Gemeinsam ist ihnen ein frischer Blick auf die thematischen Spektren der Kanadistik.

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Aktuelles Neuerscheinungen

New Publication: Reconstructing National Identity: The Nation Forged in Fire-Myth and Canadian Literature

In the diversified and ambiguous, globally and glocally networked mobile present, national identities are challenged internally and externally in multiple ways. In Canada intellectuals and notable novelists have lately begun to remember and re-discover the significance of the First World War for their construction of a Canadian national identity. The book presents the first large-scale interdisciplinary analysis of these developments. The author of this Bourdieusian inspired literary-critical research work nails down the sociological foundations of the concept of the nation before then discussing aspects of the role of the First World War for (Canadian) national identity and the relevant memorial discourse. The reconstruction focuses on how remarkable Canadian authors – including Hugh MacLennan, Timothy Findley, Jack Hodgins, Jane Urquhart, Frances Itani and Joseph Boyden – have challenged, re-imagined and rewritten the Nation Forged in Fire-myth in the 20th and 21st century to bring to life the experiences of national minorities like women, indigenous people, migrants, war veterans, children and people with disabilities. The study shows that the literary workings on the myth, myth reconstruction and myth deconstruction is a fascinating though ambivalent and dynamic project in the Third Millennium.

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Aktuelles Veranstaltungen

Filmfestival: Tage des Indigenen Films in Rostock

23. – 25. November, Lichtspieltheater, Wundervoll li.wu. Frieda23, Rostock

Der diesjährige Schwerpunkt des Festivals ist Nachhaltigkeit. Indigene Gesellschaften prägen in besonderem Maße die Diskussion über nachhaltige Lebensweisen mit. Als direkte Betroffene machen Indigene auf ihr Unrecht aufmerksam. Verschwendung und Vernichtung von natürlichen Ressourcen, illegale Landnahmen und die Beschäftigung von lokalen Arbeitskräften unter unwürdigen Bedingungen sind Auswirkungen von profitorientiertem Wirtschaften und rücksichtsloser Politik. An verschiedensten Fallbeispielen zeigen Indigene auf, was diese Auswirkungen konkret für ihre Gesellschaften bedeuten. Gleichzeitig zeigen viele indigene Gesellschaften Alternativen auf, wie ressourcenschonender gewirtschaftet werden kann – womit sich die Menschheit als Ganzes auseinandersetzen muss, um ihre Lebensgrundlagen zu erhalten. Die romantisierende Vorstellung von Indigenen, die im Einklang mit der Natur leben würden, steht allerdings einem aufrichtigem Lernen voneinander im Wege: Ein stereotype Blick auf Indigene ist wenig nachhaltig und verunmöglicht die Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Das diesjährige Festival möchte mit acht Dokumentar- und Spielfilmen und drei Workshops zu einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit indigenen Lebensperspektiven einladen.

Es werden Filme von und über VertreterInnen indigener Gruppen aus vier Kontinenten in unterschiedlichen regionalen Kontexten gezeigt. Verschiedene Erzählungen verdeutlichen, wie Indigene in die komplexen Mechanismen des globalen Kapitalismus eingewoben sind, wie traditionelle Lebensweisen gebrochen und neue entwickelt werden und dabei immer wieder neu ausgehandelt werden muss, was Nachhaltigkeit unter den aktuellen Bedingungen bedeuten kann. Der Vortrag Indianertümelei, Indianerfilme und Indigene Reaktionen Heute von Prof. Dr. Hartmut Lutz, Universität Greifswald, eröffnet das Filmfestival.

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Aktuelles Veranstaltungen

Save the Date: Vortrag „Montréal – die kreative Stadt“ mit der DKG in München

Donnerstag, 17. Januar 2019 – 19:30 Uhr, Amerikahaus, Barer Straße 19a , 80333 München
Veranstalter: Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V..

Montréal ist die Wirtschafts- und Kulturmetropole der kanadischen Provinz Québec. Montreal gehört auch weltweit zu den sogenannten innovativen und kreativen Städten. Der Vortrag gibt, auf Basis von Konzepten zu städtischen Innovations-Ökosystemen, interessante Einblicke in Montréals vielfältige kreative Projekte und Unternehmen und deren Funktionsweisen.
Professor Dr. Christoph Barmeyer ist Inhaber des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Passau und Programmbeauftragter für den deutsch-französischen Doppelmaster-Studiengang mit der Universität Aix-en-Provence. Er forscht zur Interkulturalität in Organisationen und Wirtschaftssystemen mit Schwerpunkt Frankreich, Québec und Deutschland. Ausgewählte Buchpublikationen: Management Interculturel. France, Québec, Allemagne (2007); Taschenlexikon Interkulturalität (2012); Konstruktives interkulturelles Management (2018)

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Aktuelles Ausschreibungen

Bewerbungsphase für die Förderpreise der GKS verlängert bis 20.11.2018!

Die Bewerbungsfrist für die von der Gesellschaft für Kanada-Studien jährlich vergebenen Förderpreisen für den wissenschaftlichen Nachwuchs wird verlängert. Noch bis zum 20.11.2018 können Bewerbungen für den Präsident_innen-Preis, die GKS-Reisestipendien, den Prix d’exellence du Gouvernement du Québec und den Jürgen-Saße-Preis bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Auch für die Nominierung zu einem Graduate Student Scholarship des ICCS/CIEC können Sie sich noch bis zum 20.11.2018 bei uns bewerben. Bitte senden Sie dafür eine vollständige elektronische Bewerbung an gks@kanada-studien.de und reichen Sie auch eine gedruckte Version Ihrer Bewerbung in unserer Geschäftsstelle ein.

GKS-Präsident_innen-Preis

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der GKS 2019 möchten die ehemaligen Präsident_innen sowie die Präsidentin der GKS einen Preis von Höhe von 1800,- Euro an eine/n Studierende/n der Kanada-Studien mit herausragenden  Leistungen vergeben. Der Preis soll eine Forschungsreise nach Kanada unterstützen. Bewerben können sich Studierende aller Fachrichtungen, deren Diplom-, Staatsexamen, Master- oder Doktorarbeiten sich mit einem kanadaspezifischen Thema befassen. Die Förderung soll die Forschungsarbeit in Kanada unterstützen, wie zum Beispiel Feldstudien, Bibliotheks- und Archivrecherchen sowie Interviews usw. zur Vorbereitung oder Durchführung des jeweiligen Projektes.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier zum Download.

Reisestipendien der GKS

Pro Jahr werden zwei GKS-Reisestipendien von jeweils 1000,- Euro an Studierende aller Fachrichtungen vergeben, deren Diplom-, Staatsexamens- oder Masterarbeiten ein kanadaspezifisches Thema behandeln und daher einen Forschungsaufenthalt in Kanada erforderlich machen. Die Förderung soll die Durchführung der Arbeit vor Ort erleichtern, z. B. Geländestudien, Bibliotheksarbeiten, Interviews etc. zur Vorbereitung oder zum Abschluss des jeweiligen Vorhabens.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier als Download.

Prix d’Excellence du Gouvernement du Québec im Rahmen der Universitätsstudien im deutschsprachigen Raum

Die Gesellschaft für Kanada-Studien (GKS) vergibt jährlich in Kooperation mit der Association internationale des études québécoises (AIÉQ) einen Prix d’Excellence du Gouvernement du Québec. Der von der Regierung von Québec gestiftete und von ihrer Vertretung in München im Rahmen der Jahrestagung der GKS in Grainau überreichte Preis ist mit 3.000 kanadischen Dollar dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 1. November. Eine gleichzeitige Bewerbung für einen anderen Förderpreis der GKS ist ausgeschlossen.

Der Preis richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen, die an einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Universität eine hervorragende Abschlussarbeit im Bereich der Québec-Studien eingereicht oder eine wissenschaftliche Arbeit (Monographie, Sammlung, Nachschlagewerk o.ä.) in derselben Disziplin publiziert haben. Alle akademischen Abschlussarbeiten für Master, Diplom, Staatsexamen oder Promotion aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften sind zur Bewerbung zugelassen, solange der Schwerpunkt auf einem für Québec interessanten Bereich liegt (z.B. Kultur-, Literatur-, Sprach-, Politik-, Gesellschafts- oder Geschichtswissenschaften, etc.).

Kandidat_innen verpflichten sich mit Einreichen des Antrages jeweils eine deutschsprachige und eine französischsprachige Zusammenfassung (max. 300 Wörter) der Arbeit zu verfassen.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier als Download.

Jürgen Saße-Förderpreis

Der Jürgen Saße-Förderpreis wird jährlich an Studierende aller Fachrichtungen vergeben, deren Diplom-, Staatsexamens-, Master- oder Doktorarbeit die Aboriginal People Kanadas behandelt. Der Preis in Höhe von 1000,- Euro ist ein finanzieller Zuschuss für projektbezogene akademische Studien in Kanada. Bewerben können sich Studierende und Absolvent_innen aller Fachrichtungen (z.B. auf den Gebieten Kunst, Linguistik, Geologie, Geographie, Ethnologie), deren Abschlussarbeit einen Forschungsaufenthalt in Kanada erforderlich macht. Über die Vergabe des Förderpreises entscheidet der Vorstand der GKS bzw. ein vom Vorstand zu bestimmendes Gremium. Die Familie von Jürgen Saße verknüpft mit der Vergabe des Förderpreises den Wunsch, den Stipendiaten/die Stipendiatin persönlich kennenzulernen und die abgeschlossene Arbeit einzusehen.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier als Download.

ICCS Graduate Student Scholarships

The ICCS Graduate Student Scholarships, worth a maximum amount of $4,000, are offered each year to a dozen of students, helping them to spend 4-6 weeks at a Canadian university or research site, other than their own, doing research related to their thesis or dissertation in the field of Canadian Studies.

All applications must be submitted to the GKS office by Nov. 20, 2018.